Wednesday, 1 April 2009
Saturday, 3 January 2009
Monday, 1 December 2008
Monday, 24 November 2008
Tuesday, 11 November 2008
Monday, 20 October 2008
Friday, 17 October 2008
Monday, 6 October 2008
alphazulu@gmx.de
Axel THIEME
Thursday, 2 October 2008
Tuesday, 30 September 2008
Monday, 25 August 2008
Saturday, 16 August 2008
Thursday, 17 July 2008
Tuesday, 1 July 2008
Monday, 30 June 2008
Saturday, 28 June 2008
Thursday, 29 May 2008
NIKO HEYDUCK in concert

Monday 30 June, h 21
Four videos will lead to the first section of Nikolaus Heyducks part of the evening.
Those videos show and work with plastic waste in different ways. "Polystirol 1" for example is like diving into an ocean of transparent pieces of waste, getting more and more obsessive. "Polystyrol Mandalas" is a selection of three etudes with animated frames showing round pieces of plastic waste related to sound derived from original recordings made with that waste.
The main work of the evening refers to the Mirabel pleinair, an artists meeting in the south of France, which has a long tradition but took place for the last time in 2004.
The Mirabel remix is far away from being documentary. Along with very personal impressions we hear people in different languages counting from one to 21, as if giving comments to repetitions of video takes.
The Mirabel remix will be completed by live sound performance.
The last section comes along with two works made in collaboration with Monika Golla. "Interlude1" plays with a kind of "scratching" through a video/sound take of yellow tape curling in the wind.
Also "Check Point" deals with plastic waste again. In Germany there are special machines that take returned empty plastic bottles. These are scanned, checked and then squeesed and put away. The video plays with the action of those machines.
Program:
Polystyrol 1 (6 min)
Polystyrol Mandalas (7 min)
Mirabel Remix (21:21)
Golla&Heyduck: Interlude 1 (4 min)
Golla&Heyduck: Check Point (4min)
1957 geboren in Kassel
1979 – 1985 Studium an der Städelschule Frankfurt am Main bei Th. Bayrle,
B. Jäger und P. Klasen, Film bei P. Kubelka, Fotografie bei H. Schwöbel
1986 Austauschstudent am Exeter College of Arts and Design, Devon / England,
Stipendium der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, Kurse bei Clarence Barlow und Johannes Fritsch
1990-1995 Studium der Komposition an der Akademie für Tonkunst Darmstadt
bei Toni Völker
seit 2003 Mitglied der Darmstädter Sezession und der Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM)
seit 2004 Mitglied der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik (FGNM).
Lebt und arbeitet in Frankfurt und Darmstadt an Video- und Fotoarbeiten, Klanginstal-lationen, elektroakustischen Kompositionen sowie Musik zu Film, Tanz und Theater.
Stipendien, Preise, Symposien und aktuelle Ausstellungen (Auswahl)
2000 Atelierstipendium Wacker-Kunst, Mühltal
mit Charles Neuweger: „Akteneinsicht“, Ausstellung mit Objektinstallationen in der Kommunalen Galerie, Darmstadt
„Polystyrol“, Ausstellung mit Installationen Fotografien und Videos in der Wacker-Galerie, Mühltal
2001 mit Reinhard Büttner: „Hybrid Garden“, Installationen und Elektronisches Kammertheater, Galerie Kunstpunkt Berlin
Beteiligung an der Ausstellung „Innenbild Natur Außenbild“
im Elisabethenstift, Darmstadt
mit Barbara Heller „Impianti“ Klanginstallation bei Vogelfrei IV, Darmstadt
2003 Projektförderung der Darmstädter Sezession
mit Marc Behrends “Pioggia di Topolo”, Klanginstallation,
Stazione di Topolo / Italien
„Innenaußen“, Video- und Klanginstallation, Darmstädter Sezession, Mathildenhöhe Darmstadt
„Tape Noises Tubes“, Klang- und Lichtinstallation, Tage für Neue Kammermusik Witten
2004 internationales Künstlerpleinair Mirabel / Südfrankreich
Heyduck sammelt „Sounds of Mirabel“
Sound-Video-Performance im Museum Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt anläßlich der Teilnahme am 23 internationalen Künstlerpleinair in Mirabel / Südfrankreich
2005 mit Andreas H.H. Suberg: „Glasotronik – Colis fragile“, Klang / Video / Installation und Copy-Grafik, Leopold-Hoesch-Museum, Düren
mit Marie-Luise Frey: „Sonus Lucis“, Installation mit Licht und Klang, Kulturzentrum Kellerberg im Philippshospital, Riedstadt
„FAQ“ für Trompete und Zuspielung
„Nicolaus Heyduck ist Geräuschsammler. Seine Ohren sind trainiert auf leise Töne, die er aus dem Dröhnen des Alltags filtert. Mit dem Mikrophon eingefangen, schleust er sie in den Computer und komponiert per Knopfregler Musik, in der die Stille zwischen den Tönen selbst zum Klang wird. Nicht um eingängige Melodien ist es dem Musiker zu tun, sondern um die Herausforderung des Hörens. Da wird ein Wassertropfen zum Gesang, indem Höhlenartiges anklingt, das sich dehnt und sich über Lautdiagonalen mit Fremdklängen überlagert. Kosmische Weite perlt ans Ohr, der Nachhall, der sich in der Stille zwischen den Tönen verliert....
Nikolaus Heyduck vertont Sinneseindrücke, die sich hauptsächlich über Haut und Nase erschließen. In seinen Klangsphären summt romantische Synästhesie mit, die Vermischung unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen zum mehrsinnigen Erleben.“
Anja Trieschmann 2005
Während der Pleinairs in Südfrankreich entstand Nikolaus Heyducks CD „Sounds of Mirabel“ mit charakteristischen Geräuschen der Natur und der Künstler bei der Arbeit und beim Feiern sowie seine Soundinstallation „21“. Als für eine Ausstellung im Rathaus von Mirabel vom Bürgermeister Bilder im Rahmenformat 21x21cm bestellt wurden, ließ Niko Heyduck die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Landessprache bis 21 zählen. Diese Aufnahmen sind wesent-licher Teil seiner geplanten Sound-Installation, in der Ausstellung „Auszug aus dem Para-dies“. Die nötige Technik soll zugleich als Skulptur in Erscheinung treten. Seine Installation kann als Klangteppich verschiedene Kapitel der Ausstellung miteinander verbinden.
MirCO - MIRABEL COMPAGNIE - 10 artisti di traversoPer più di 20 anni, da 1981 fino al 2004, il Darmstädter Secession, sotto la direzione di Pit Ludwig e in seguito di Liane Palesch, ha organizzato meeting internazionali per artisti in Mirabel, un piccolo villaggio tra le montagne del sud della Francia, in cui incontrarsi e lavorare per un mese senza vincoli, ed esporre a fine esperienza a Darmstadt al KunsterKolonie Museum.
Il progetto nacque in origine per dare ad artisti dell’Europa dell’Est una possibilità di varcare i confini, entrare in contatto con diverse tendenze dell’arte ed esporre in Germania in un clima di confronto.
Ora che i “muri” sono soprattutto mentali, da questa esperienza privilegiata di Mirabel nasce un piccolo gruppo consolidato nel tempo dalle convivenze e deciso a continuare la rete di incontro tra fautori di differenti linguaggi artistici e generazionali.
Come primo progetto nascono un libro-diario e una mostra dal titolo “Auszug aus dem Paradies”, la cacciata dal Paradiso...
I 10 artisti della Mirabel Compagnie si interrogano sulla libertà dai vincoli linguistici nella Babele del contemporaneo e dove possa essere un traguardo di autenticità nell’esprimersi.
Ognuno ha una propria esperienza e una cifra di percorso artistico e ognuno apporta al gruppo la propria identità e le proprie debolezze per rafforzarsi attraverso l’incontro e il confronto. In era di connessioni no-stop l’isolamento e la rivalità degli artisti sono segni di perdita di significato dei linguaggi, spesso soliloqui con occhio unico al Mercato, più che volontà di cogliere e interpretare le istanze dell’inquietudine di orizzonti.
Si riparte dal rispetto reciproco del lavoro altrui, dall’ascolto, dalla condivisione di esperienze e spazi senza volontà di primeggiare sull’altro.
Un passo verso l’incontro è la tensione che anima la Mirabel Compagnie: la diversità dell’individuo come forza e ricchezza che nutra nei suoi accenti diversi il dialogo, pur nella difficoltà di lontananza e lingua.
Anne-Catherine Charbonnier, Grafikerin, Paris, Frankreich
Raffaella Formenti, Bildhauerin und Videokünstlerin, Brescia, Italien
Nicolaus Heyduck, Tonkünstler, Frankfurt, Deutschland
Bernhard Jäger, Maler und Grafiker, Frankfurt, Deutschland
Ralf Klement, Maler, Fotograf und Bildhauer, Hüpstedt, Deutschland
Helma Kuijper, Objektkünstlerin, Niederlande
Magdalena Olasinska, Malerin, Kraków, Polen
Frank Schylla, Maler, Darmstadt, Deutschland
Lajos Sejben, Bildhauer, Grafiker, Szeged, Ungarn
Stefan Wehmeier, Maler und Grafiker, München,
Philine Brandt, Kuratorin, Weimar, Deutschland
http://mirabel-compagnie.blogspot.com/
Tuesday, 13 May 2008
Friday, 4 April 2008
Kleinsassen - 30 MARCH
Sunday, 16 March 2008
FINISSAGE

bietet die Finissage eine letzte Möglichkeit, sich die Ausstellung
„Auszug aus dem Paradies“
anzusehen. Nicht nur die Vielfalt der künstlerischen Handschriften auch die thematische Auseinandersetzung mit Paradies- und Glücksvorstellungen − inspiriert von dem südfranzösischen Künstlertreffpunkt Mirabel − machen diese Ausstellung der internationalen Künstlergemeinschaft
„Mirabel Compagnie“ so spannend.
Anne-Catherine Charbonnier, Grafikerin, Paris, France
Die Finissage beginnt um 17.00 Uhr mit einer Führung durch die Kuratorin Philine Brandt. Außerdem stehen acht Künstler der Compagnie für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Um 18.00 Uhr bringt Nikolaus Heyduck in einer live Soundperformance zum Thema „Mirabel Remixed“ Eindrücke vom letzten Pleinair in dem südfranzösischen Ort im Jahre 2004 zu Gehör. Der Sound- und Videokünstler, inzwischen weit über seine Wohnorte Darmstadt und Frankfurt bekannt, ist als Mitglied der Mirabel-Compagnie auch in der Ausstellung mit einer Klanginstallation vertreten.
Für den kulinarischen Genuss sorgt ein weiteres Mitglied der Künstlergemeinschaft: Frank Schylla, der an diesem Abend neben seinen großformatigen Tafelbildern auch seine professionellen Kochkünste bei der Zubereitung einer Paella zur Schau stellen wird. Eintritt 2,50 € (inkl. Führung,
Klangperformance und Verkostung der Paella).
Nähere Informationen zur KUNSTSTATION unter www.kleinsassen.de und 06657-8002.
Regelmäßige Öffnungszeiten der Kunststation und des Cafés: Di - So 13 - 18 Uhr.
An der Milseburg 2, 36145 Kleinsassen.
Thursday, 7 February 2008
Monika Golla
AUSBILDUNG
Studium der Kunstgeschichte / Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt a.M.
Studium Visueller Kommunikation - Freier Fotografie / Hochschule für Gestaltung in Offenbach a.M.
Arbeitsstipendium Universitätsstiftung Augsburg
Atelierstipendium Association of Icelandic Visual Artists, Reykjavik (IS)
AUSSTELLUNGEN ( AUSWAHL )
2008 WackerKunst-Galerie
Luminale 2008, Franz.Reform.Kirche, Offenbach
2007 SÌM gallery, Reykjavik (IS)
Alte Dorfkirche Hausen
Eisenbahnmuseum, Darmstadt
Vogelfrei, Darmstadt
2006 Elisabethenstift, Darmstadt
Deutsches Ledermuseum DLM / Schuhmuseum, Offenbach / M.
Museum der Stadtgeschichte, Offenbach/M.
Museum der Stadt Plock (PL)
2005 Lettisches Haus, Liepaja (LV)
Kulturbahnhof Südflügel, Kassel
2004 Galerie Salon Brenner, Offenbach/M.
Museum der Stadt Neu-Isenburg
Galerie Zwischenzeit, Neu-Isenburg
Farbraum art gallery, Darmstadt
Museum der Stadtgeschichte, Offenbach/M.
2003 Kunstverein Marburg
Kunstverein Worms
Bahnhofstrasse Neu-Isenburg
2002 Orangerie Darmstadt
Schulterblick, Offenbach / M.
2001 PFL-Kulturzentrum, Oldenburg
2000 Messe Offenbach/M.
Stadtmuseum Oldenburg
Studio-Galerie, Klausdorf/Kiel
1999 Stadtmuseum Heppenheim
Kunstverein Marburg
TZR - Galerie für Bildende Kunst, Bochum
Galerie Hübner, Frankfurt / M.
1998 ZVEH, Frankfurt/M.
1997 Galerie Hübner, Frankfurt / M.
Saturday, 2 February 2008
Friday, 1 February 2008
Monday, 28 January 2008
Sunday, 27 January 2008
Saturday, 26 January 2008
Friday, 25 January 2008
Thursday, 24 January 2008
Wednesday, 23 January 2008
Tuesday, 22 January 2008
Monday, 21 January 2008
Friday, 18 January 2008
KUNSTSTATION, KLEINSASSEN
Monday, 7 January 2008
Konzept der Ausstellung „Auszug aus dem Paradies. Die Mirabel-Compagnie“

Die Mirabel Compagnie
Raffaella Formenti
Nikolaus Heyduck
Ralf Klement
Helma Kuijpers
Magdalena Olasinska
Frank Schylla
Lajos Sejben
Stefan Wehmeier
Kunsthistorikerin
Im Jahr 2004 wurde jedoch ein Schlusspunkt gesetzt, da die zeitlichen und organisatorischen Belastungen für die Betreiber zu groß wurden und ein Teil des Auftrags, die Unterstützung von Künstlern aus Osteuropa, in Sonderheit aus Polen, in den Jahren nach der Grenzöffnung an Kraft verlor. Oder war das Ende der Pleinairs ein Zeichen für die zunehmende Vereinzelung und Konkurrenz von Künstlern in wirtschaftlichen Krisenzeiten?
Die geplante Ausstellung soll vom Gegenteil überzeugen, soll zeigen, dass Verbindungen und Freundschaften zwischen den Künstlern weiterhin existent sind und zwar gerade unter jenen, die zu den späten Jahrgängen des Pleinairs im 21. Jh. gehörten. Das Projekt „Auszug aus dem Paradies, die Mirabel-Compagnie“ steht im Zeichen der Grundidee von Mirabel – Achtung vor dem Werk des Anderen und fruchtbarer Austausch über Grenzen hinweg- und setzt diese fort, indem sie unterschiedliche europäische Kunstpositionen in einer lebendigen Präsentation zusammenführt. Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und stilistischer Ausprägung werden gegenübergestellt, Verbindungsstränge wie Reibungspunkte werden sichtbar und die Möglichkeit pulsierenden Miteinanders wird erlebbar. Der Betrachter kann sich mit unterschiedlichen Kunstpositionen der Gegenwart in einer Vielzahl klassischer und moderner Medien –Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Videokunst, Performance, Tonkunst – auseinandersetzen. Wichtig an diesem Projekt ist das Moment der Eigeninitiative der elf Künstler, welche diese Idee aus der Taufe gehoben haben, eine gemeinsame Ausstellungskonzeption entwickeln und diese als Wanderausstellung im Umkreis ihrer verschiedenen Wirkungsorte realisieren wollen. Dabei vertreten sie natürlich nicht den Anspruch, die gesamte, über Jahrzehnte in Mirabel geleistete künstlerische Arbeit zu repräsentieren. Vielmehr sind sie eine Compagnie, die ihren Ausgangspunkt in Mirabel genommen, sich aber ansonsten frei und selbst gewählt hat. Nicht nur große, selbstverwaltete Künstlerprojekte wie beispielsweise die Villa Romana in Florenz – die zu ihrem 100jährigen Bestehen im Jahre 2005 vielfältig gefeiert wurde – auch Aktivitäten wie die vorliegende bereichern die europäische Kunstlandschaft und befördern den Geist der Freundschaft zwischen den Ländern der sich erweiternden europäischen Union.
Passend zum Vorhaben der Künstler erscheint der Ausstellungstitel „Auszug aus dem Paradies“. Keine wehmütige Nostalgie schwingt da mit. Der Abschied ist selbst gewählt, wenn er auch in eine noch ungewisse Zukunft führt. Aber neue Träume und Utopien dürfen gewagt werden. Einmal mehr erweisen sich unter einem Thema, dass unsere Vorstellungen vom Paradies im Bezug zum Erleben von Realität befragt, Künstler als Menschen, die genau dort hinschauen, wo andere lieber verdrängen.... Um die internationale Idee dieser Ausstellung zu verwirklichen, ist es wichtig, sie nicht nur in Deutschland, sondern in verschiedenen Ländern, im Umfeld der Arbeitsorte der jeweiligen Künstler zu zeigen. Außerdem soll ein mehrsprachiger Katalog erscheinen (geplant ist eine deutsch/englische Fassung, mit eingelegter Kurzfassung in Französisch, Italienisch, Polnisch, Ungarisch, Niederländisch). Aufgabe der Texte es ist es, die Position der Ausstellenden in die aktuelle Kunstentwicklung der verschiedenen Länder einzuordnen. Des Weiteren werden über das Ausstellungsthema „Auszug aus dem Paradies“ Verbindungslinien zwischen den Künstlern gezogen und ihr Selbstverständnis als Compagnie befragt. Philine Brandt - 2007












































































